Die Hauptstadt von Frankreich, Paris, ist für viele Menschen die Hauptstadt der Kunst und der Literatur. Sie hält für ihre Besucher zahlreiche architektonische Überraschungen bereit! Eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten zeugt von ihrer Geschichte, ihrer Antike (die Thermen von Cluny und Arenen von Lutèce) bis ins 21. Jahrhundert (Musée du quai Branly).
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Die Hauptstadt von Frankreich, Paris, ist für viele Menschen die Hauptstadt der Kunst und der Literatur. Sie hält für ihre Besucher zahlreiche architektonische Überraschungen bereit! Eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten zeugt von ihrer Geschichte, ihrer Antike (die Thermen von Cluny und Arenen von Lutèce) bis ins 21. Jahrhundert (Musée du quai Branly).
Paris, vor allem mit ihrem Hügel Montmartre, inspiriert Künstler, Maler, Dichter und Schriftsteller, angefangen bei François Villon bis Georges Perec, über Victor Hugo und seinem Notre Dame de Paris.
Das 19. Jahrhundert ist Zeuge großer städtischer Umwälzungen. Auf Befehl von Napoleon III schuf der Präfekt Haussmann große Werke, baute die Garnier-Oper und veränderte das ganze Viertel um sie herum.
Breite Straßen, die gradlinig von identischen Häusern gesäumt werden, charakterisieren den Haussmann-Stil. 1860 teilt sich die Stadt in 20 Stadtbezirke auf.
Ende des 19. Jahrhunderts erwecken Weltausstellungen die Stadt mit Modernität: Der Eiffeltum erhebt sich in den Pariser Himmel, während sich die Metro unter der Erde entlangschlängelt.
Paris ist auch das Synonym für die Hauptstadt der Mode und des Luxus. Edle Modehäuser und viele berühmte Marken locken die eleganten Reichen der Welt auf der gesamten Rue Saint-honoré, Avenue Montaigne, Avenue des Champs-Elysées oder am Place Vendôme an... Mit den großen Kaufhäusern (BHV, Bon Marché, Printemps, Galeries Lafayette) wie auch in den Theatern, den künstlerischen und experimentellen Kinos, den Museen (der Louvre, Musée d'Orsay), den Restaurants und Cafés bietet Paris eine Fülle an Innovation, Sinneseindrücken und Gefühlen.
Bei der Eroberung durch die Römer im Jahr 55 v.Chr. war Paris nicht mehr als ein befestigtes Dorf namens Lutecia.
Im Jahr 486 wurde Paris zum ersten Mal Hauptstadt des Frankenreichs, das von Chlodwig regiert wurde.
Im 13. Jahrhundert ließ Philipp August die Festung des Louvre bauen, die die zum Schutz der Stadt errichteten Stadtmauer befestigen sollte.
Nach den Hungersnöten des 14. Jahrhunderts und der Besetzung durch die Engländer während des Hundertjährigen Krieges hat Paris im 16. Jahrhundert unter der Herrschaft von Franz I bald wieder seine Ausstrahlung zurückgewonnen.
Aufgrund der unsicheren Lage hat Ludwig XIV die Stadt verlassen, um sich in Versailles niederzulassen. Als Zentrum der Aufklärung wird Paris Speerspitze der Revolution von 1789 und Schauplatz der revolutionären Kampfhandlungen.
Napoleon III vertraute dem Baron Haussmann die Aufgabe an, Paris in eine Stadt mit breiten Prachtstaßen umzugestalten.
Heute ist Paris mit seinen über zwei Millionen Einwohnern mehr als je zuvor städtisches, intellektuelles und kulturelles Zentrum mit großem Einfluss.
Wie lernt man Paris und seine Denkmäler am besten kennen? Beginnen Sie mit dem Louvre-Museum. Zunächst mittelalterliche Burg, dann bis 1678 Palast der französischen Könige: der Palais du Louvre ist als rechteckiges Gebäude konzipiert mit einem Innenhof, wo sich die Glaspyramide François Mitterrand befindet. Der Louvre beherbergt seit zwei Jahrhunderten eines der weltweit hervorragendsten Museen.
Die Sammlungen des Louvre decken die gesamte Kunst der großen Zivilisationen ab; daher ist mehr als Tag nötig, um all diese Schätze zu bewundern.
Der Besuch des Eiffelturms gehört zum Pflichtprogramm. Das von den Parisern liebgewonnene Denkmal wurde anlässlich der Hundertjahrfeier der Französischen Revolution von Gustav Eiffel erbaut, der auf Metallkonstruktionen spezialisiert war. Das Denkmal hat heftige Reaktionen bei den französischen Intellektuellen ausgelöst.
Mit einer Höhe von 320 Metern und einem Gewicht von über 10.000 Tonnen, die alle vier Jahre 40 Tonnen Farbe verschlingen, ist das "Stahlmonster" eines der beliebtesten Denkmäler der ausländischen Parisbesucher.
Um wirklich in die Atmosphäre der Stadt einzutauchen, empfiehlt es sich, die Brücken von Paris zu überqueren - insbesondere Pont Alexandre III und Pont Neuf. Von hier aus kann man den Grand Palais, den Petit Palais und den Invalidendom von weitem sehen.